katcuts

...die tagtäglichen Entdeckungen, Cafés, Shops oder Spaceinvaders in Wien, aber auch sonst wo... ...my daily discoveries, Cafés, Shops or Spaceinvaders in Vienna, but also elswhere... AND NOW katmakes - DIY in progress and successes...

Servus!

Mein Name ist Katharina Tanzberger, ich lebe in Wien und habe Architektur studiert.
Neben meiner Arbeit in verschiedenen Architekturbüros möchte ich auch über anderes schreiben, so zum Beispiel die verschiedenen Cafés die ich auf meinen Spaziergängen durch die Stadt finde, oder wo man in Wien norwegischen Ziegenkäse bekommt oder ungewöhnliche echt wienerische Souvenirs finden kann.

Auch wenn ich Wienerin bin und hier lebe ist mein Leben immer internationaler geworden, ich habe viele Freunde mit denen ich auf englisch spreche, habe ein zeit lang in Oslo studiert und habe schon vor vielen Jahren Esperanto gelernt...
Dieser Blog wird deshalb auch manchmal Einträge auf englisch oder gar Esperanto haben, die nicht notwendiger weise in die anderen Sprachen übersetzt werden.
Schön, dass Ihr meinen Blog besucht und bitte hinterlasst mir auch Kommentare, das Leben ist doch vor allem Kommunikation, odr?!

Ihr könnt mich auch über Flickr oder twitter erreichen!

wieder in Wien

seit einer Woche sind wir wieder in Wien, der alltag hat uns eingeholt, der jetlag ist besiegt und ein paar der Mitbringsel wurde auch schon verteilt.

Spannend wie eine Reise den Blick auf die Heimat ändern kann. Und Wahnsinn was so alles in drei Wochen passiert; wir haben eine neue Regierung (?!), die U5 soll türkis werden und das Stafa ein Hotel? 

...aber Wien ist halt anders ;) 

Parade von Regenschirmen im P&C

Parade von Regenschirmen im P&C

der 16. Tag (aka Dienstag)

Beinahe pünktlich sollen wir heute früh in Riverside ankommen, ca.30min Verspätung...

Spannend wie anders die Landschaften draußen vor dem Zugfenster ausschauen... 

Von Arizona nach Kalifornien im Schlaf!

irgendwo zwischen San Bernadino und Riverside

irgendwo zwischen San Bernadino und Riverside

Inzwischen hatten wir Frühstück im Mission Inn in Riverside, großartiges Essen und ein spannendes Gebäude, ursprünglich 1876 als Glennwoodhotel erbaut, 1902 ausgebaut. Das erklärte Ziel (?!) war möglichst viele verschiedene architektonische Stile in einem Gebäude zu vereinen! u.a. Mission-Revival-Stil, Spanische Gotik,orientalisierende ArchitekturSpanische KolonialarchitekturNeorenaissance undMediterrane Revival-Architektur (Aufzählung lt. Wikipedia).

 

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der 14.Tag Teil 2

Williams Az, was für eine Überraschung!

Mitten in der Nacht kamen wir an einem winzigkleinen Bahnhof - ähm Bahnsteig - mit einem Schild un drei Lampen an. Wir wurden glücklicherweise vom Hotel mit einem kleinem Bus abgeholt, der Schauffeur hat vorm wegfahren das Licht wieder abgeschaltet (!).

Was für ein Abenteuer! 

Flagstaff Arizona, Blick aus dem Zug

Flagstaff Arizona, Blick aus dem Zug

der 14.Tag (aka sonntag nr.2)

hallo, hallo?! ist da jemand?

heute nachmittags sind wir wieder in den Zug gestiegen, von Lamy, New Mexico nach Williams, Arizona. Läppische 7Stunden - abhängig natürlich von den eventuellen Verspätungen. Für Europa wären 1,30 Stunden ein Wahnsinn, hier ist das lächerlich wenig.

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Santa Fe war großartig, sehr nett und gar nicht wie Wien! wir waren bei der lieben Heather im Norden von Santa Fe, was für ein Erlebnis!

...und bevor der empfang wieder weg ist hör ich lieber auf!

der siebte Tag Teil 2

Nach dem wir endlich in Chicago angekommen sind, nahmen wir ein Taxi zum Hotel.

Das River Hotel liegt direkt am Chicago River und ist ein sehr schönes Gebäude aus dem Jahre 1928 von Architekt H.H. Riddle. Da wir in Chicago sind hat es natürlich 20+ Stockwerke, das Zimmer im 17.Stockwerk war für Mme Mum zu weit oben, das im 3.Stock hätte nur zugeklebte Fenster gehabt, deshalb bekamen wir ein Zimmer im 9.Stock - das war in Ordnung. 

Am Nachmittag sind wir herumgefahren und viel spaziert, wir (eigentlich nur ich) hatten (endlich) Buffalowings in einem netten kleinen Lokal in Dusty Grove. Wir brauchten 20min mit dem Bus um aus der Innenstadt in dieses Viertel zu kommen.

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Chicago ist eine sehr spannende Stadt, sehr verschieden, mal gibt es etliche Wolkenkratzer, dann daneben ein zwei stöckiges kleines Haus.

Am Ende unseres kleinen Spazierganges durch die Stadt sind wir am Seeufer an einem Strand gelandet, das war beeindruckend. Hinter uns die Wolkenkratzer und eine Schnellstraße, während wir barfuß im Strand standen. 

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der siebte tag (aka Montag der Zugtag)

Wir sind heute von Buffalo NY nach Chicago Illinois mit dem Zug gefahren.
Was für ein Abenteuer!

Zugfahren in Amerika ist spannend, unser Zug hatte 2,5Stunden Verspätung und so kam er erst um 2:15 in Buffalo Depew an.
Das System in Amerika zum Einsteigen in einen Zug ist viel organisierter als bei uns in Österreich oder überhaupt Europa. Es gibt zwar keine Platzreservierungen für Sitzplätze, aber man wird vor dem Einsteigen vom Schaffner kontrolliert und bekommt einen Waggon zugewiesen. In manchen Stationen darf man zum Beispiel nur bei bestimmten Ausgängen aus- und einsteigen, was das ganze Prozedere sehr verzögert. Nachdem in Buffalo endlich alle Sitzplatzkartenbesitzer in die Waggons eingestiegen sind, wurde der Zug weitergezogen bis unser Waggon in der Station war - unser Zug war länger als der Bahnsteig in dieser Station! 

Buffalo Depew Station

Buffalo Depew Station

Unser Schlafwagenabteil war ansich großartig, der Name "Viewliner Roomette" hätte uns aber schon darauf hinweisen können, dass es sich um ein sehr, sehr kleines Abteil handelt. Leider hat uns niemand vorgewarnt und wir deshalb (und weil es uns niemand sagte) auch unsere Koffer nicht für den Gepäckswagen abgegeben... Nur Dank der netten Waggonsleiterin konnten wir halbwegs gut im Abteil schlafen und sitzen - ohne die lästigen zwei Koffer im Weg zu haben.

Dieses Schlafwagen Abteil hatte ein privates WC und Waschbecken im Abteil - gleichzeitig absurd und großartig, so braucht man keine wichtige Unterhaltung wegen irgendwelchen biologischen Notwendigkeiten Unterbrechen! brave new world...  

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Mit drei Stunden verspätung kamen wir endlich in Chicago an, auch genannt Schigago (zumindest im 22. Bezirk in Wien...), aber das ist eine andere Geschichte.

Die drei Stunden Schlaf machen sich bemerkbar - mir fallen die Augen beim Tippen zu. Aber schnell noch: früchstücken im Speisewagen war wunderbar, wenn auch nicht ganz so spektakulär wie in einem Hitchcockfilm... 

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der sechste Tag (aka Sonntag)

so, viel zeit vergangen, nicht viel gebloggt. so ist das halt wenn man auf Urlaub ist und viel erlebt! 

Wir sind seit vorgestern Abend in Buffalo, NY, in einer netten kleinen Ferienwohnung mitten im historischen Allentown Bezirk.

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Buffalo ist architektonisch eine sehr interessante Stadt - wenn auch vor allem gute Architektur aus der Vergangenheit hier zu sehen ist. Hier gab es die ersten richtigen Hochhäuser - weil es auch hier die ersten richtigen Aufzüge gab, Frank Lloyd Wright hat einige Wohnhäuser gebaut und noch etliche andere Gebäude geplant (das Boathouse wurde erst vor kurzem nach seinen Plänen errichtet), Frederick Layw Olmsted hat hier ein großartiges Parksystem verwirklicht.

Leider verlor Buffalo mit der Zeit an Bedeutung, es liegt am Eriesee und am Beginn des Eeriekanals, der eine Verbindung zum Hudson und somit an die Ostküste schaffte. Buffalo war also ein wichtiger Hafen und Umschlagplatz für alle Arten von Waren.

Gestern waren wir auch schon am Niagarafall. Es ist zwar sehr touristisch dort, aber trotzdem noch sehr spektakulär und das Naturschauspiel einfach überwältigend. Eine der Touren haben wir daher nicht gemacht, uns reichte es von den verschiedenen Aussichtsplattformen auf die Fälle zu schauen.

 

die Niagarafälle - man beachte das Windverwehte Haar!

die Niagarafälle - man beachte das Windverwehte Haar!

So dala, jetzt gehts ab auf einen Spaziergang von Allentown entlang der "Millionairs row" über den Delaware park bis zum Martin Haus von Frank Lloyd Wright.

Heute Abend - eigentlich Nachts - werden wir mit dem Zug nach Chicago fahren, mal schauen wieviel Verspätung der Zug haben wird! 

richtiges Verhalten im Flugzeug

 

Der Flug bzw. die zwei Flüge mit Swiss Air waren sehr angenehm - nette Flugbegleiter (so nennt man Stewardessen und Stewards heute - glaube ich) hiflreiches Bodenpersonal, die 7 1/2 Stunden Langstreckenflug vergingen sehr schnell.

Swiss Air serviert sogar mövenpick Eis als Nachspeiße!

....doch heißt das da auf der Flugsicherheitskarte ernsthaft, dass ich nicht am Boden liegen darf?! wer macht denn so was? und wer hat überhaupt zwischen den Reihen Platz? 

 

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